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Continuous Manufacturing: ein Ansatz mit Potential

Bosch

Effizient, flexibel und benutzerfreundlich bei möglichst kurzen Entwicklungszeiten und schnellem Transfer von der Entwicklung in die Produktion. Das sind die Anforderungen der Pharmaindustrie an die Herstellung oraler fester Darreichungsformen (OSD). Mit „Continuous Processing“ lassen sich Prozesse noch weiter beschleunigen und optimieren. Im Gegensatz zur Batch-Produktion erfolgen die Zufuhr des Ausgangsmaterials und die Entnahme des Endprodukts simultan.

 

„Anstatt in getrennten Prozessschritten feste Chargen zu produzieren, finden die Prozesse nacheinander ohne Unterbrechung statt. Dies führt zu kürzeren Durchlaufzeiten, geringeren Produktionskosten bei gleichzeitig hoher Flexibilität“, erläutert Fritz-Martin Scholz, Produkt Manager bei Bosch Packaging Technology. Für die Nassgranulation in heutigen Conti-Anlagen werden üblicherweise kontinuierlich arbeitende Schneckengranulatoren eingesetzt. Die größte Herausforderung dabei ist die exakte Dosierung der Ausgangsstoffe, die kontinuierlich mit einem konstanten Massenstrom in Milligramm pro Sekunde dosiert werden müssen.

 

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Gesamtansicht der neuen Xelum Anlage

 

Mit Xelum zur fertigen Tablette

Die neue Xelum Anlage von Bosch löst diese Herausforderung auf eine neue Art und Weise. Sie dosiert und mischt absatzweise einzelne Pakete, sogenannte X-Keys, die die Prozesskette kontinuierlich durchlaufen und fortlaufend aus der Anlage entnommen werden. „Dadurch lassen sich auch kleinste Wirkstoffmengen präzise dosieren und sämtliche Ausgangsstoffe innerhalb der Produktionslinie rückverfolgen“, so Scholz. Anstatt der üblichen Schneckengranulatoren kommen in der Xelum Wirbelschichtprozessoren zum Einsatz – basierend auf der langjährig erprobten Technologie der Bosch-Tochter Hüttlin. In der Wirbelschicht erfolgen Granulierung und Trocknung im gleichen Prozessraum. Dadurch entfällt der Transfer von nassem Granulat, was sich positiv auf die Betriebssicherheit auswirkt. Auf der integrierten Tablettenpresse erfolgt schließlich die Tablettierung. „Continuous Manufacturing wird künftig eine wichtige Rolle neben der bekannten Chargenproduktion einnehmen. Welches Verfahren für welche Produkte zum Einsatz kommt, gilt es im jeweiligen Einzelfall zu prüfen“, resümiert Scholz.

 

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Prozessraum der Hüttlin Wirbelschichtanlage

 

Haben wir Sie neugierig gemacht? Gerne zeigen wir Ihnen unsere Xelum-Technologie in einem persönlichen Termin. Sprechen Sie uns gerne an!

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Kontakt:
Fritz-Martin Scholz
Produkt Manager
+49 7622 6884-131
FritzMartin.Scholz@bosch.com

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