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Nicht nur gut für Babys, sondern auch für Mutter Erde

Bosch

Bosch unterstützt Heinz bei der Entwicklung eines preisgekrönten Verpackungsformats für Babynahrung

Seit der Gründung im Jahr 1869 ist Heinz als Hersteller von Ketchup bekannt. Darüber hinaus umfasst das Produktportfolio des Unternehmens Soßen, Fertiggerichte und Babynahrung. Die Marke Plasmon® mit über 230 Produkten gehört mittlerweile zu den führenden Marken für Babynahrung in Italien.

Als Folge der strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften setzt der europäische Markt bei der Babynahrung auf aseptische Verpackungen, die Hygiene und Haltbarkeit gewährleisten, sowie den Nährwert und Geschmack der Produkte erhalten, sodass weder Konservierungsstoffe noch Kühlung erforderlich sind. Um seine Spitzenposition zu festigen, traf Heinz die strategische Entscheidung, die populäre Marke Plasmon® sowie verschiedene Babydesserts aseptisch zu verpacken. Heinz entschied sich für eine komplette Verpackungslinie einschließlich der Sekundärverpackung von Bosch Packaging Technology.

 

Preisgekrönte Nachhaltigkeit

Mithilfe des neuen aseptischen Prozesses und Packstils gelang es Heinz, seine Klimabilanz zu verbessern sowie den Materialeinsatz beträchtlich zu senken, sodass das Unternehmen auf dem Gebiet Verpackungsinnovationen die Auszeichnung „Oscar de l‘Emballage“ („Oscar für Verpackung“) erhielt. Anstatt der zwei konventionellen Glasbehälter werden bei der neuen Lösung von Bosch leichte Kunststoffbecher verwendet, sodass zwei 80-Gramm-Becher auf zwei weiteren Bechern gestapelt und in einem Karton verpackt werden können. Vielbeschäftigten Eltern bietet dies den Vorteil, jetzt vier Behälter in einem Karton zu kaufen. Die neuen Kunststoffbehälter sind um 89 Prozent leichter als die ursprünglichen Glasbehälter, das wiederum Transportkosten senkt. Zudem sind die Behälter wiederverwendbar und zu 100 Prozent recyclebar, sehr zur Freude aller Mütter, insbesondere Mutter Erde.

 

Erfolgreiche Partnerschaft

Für Plasmon® werden ausschließlich natürliche Zutaten wie frische Früchte und ausgewählte magere Fleischsorten ohne künstliche Süßstoffe oder Konservierungsmittel verwendet. Der aseptische Prozess bewahrt die Frische und den Nährwert, während gleichzeitig eine Farbveränderung der Nahrung vermieden und sehr hohe Hygieneniveaus aufrechterhalten werden. Auf diese Weise können Babys die ersten Mahlzeiten ihres Lebens sicher genießen.

Da Heinz seit 20 Jahren bei einer Vielzahl von Produkten mit Bosch zusammenarbeitet, besitzt das Unternehmen großes Vertrauen in die Verpackungslösungen von Bosch. Die hochmoderne, aseptische Thermoform-Maschine TFA 4830 zum Befüllen und Versiegeln verpackt die aseptisch verarbeitete Nahrung in 80-Gramm-, 100-Gramm- oder 120-Gramm-Kunststoffbehälter. Dies ist nicht nur kostengünstiger als mehrere Maschinen für unterschiedliche Verpackungsgrößen einzusetzen – auch die erforderliche Stellfläche verringert sich. Heinz produziert 67 400 Becher à 80 Gramm aus einer Folienrolle. Um die Behälter herzustellen, wird der Kunststofffilm erhitzt und mit einem Formwerkzeug geformt. Im Anschluss werden die Behälter mithilfe eines Kolbenfüllers befüllt, bevor sie mit einem Kunststoffdeckel als Schutz vor Verunreinigungen und Manipulation versiegelt, und mit einem weiteren wiederverschließbaren Deckel verschlossen werden.

 

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Sicherheit hat Vorrang

Das außergewöhnlich hohe Sicherheitsniveau der TFA 4830 war der ausschlaggebende Grund für Heinz mit Bosch zusammen zu arbeiten. Obwohl der Marktstandard bei einem Fehler pro 10 000 Produkte liegt, gewährleistet die TFA einen Fehler pro 30 000 Produkte. Bei einer Produktion von 600 Becher pro Minute kann außerdem die Etikettenrolle ohne Produktionsunterbrechungen automatisch ausgetauscht werden. Auf diese Weise erhöht sich die Betriebszeit der Maschinen und Stillstände werden vermieden. Der Kunststoffbecher kann im Vergleich zu Glas nicht zerbrechen und erfüllt somit die Forderung nach einer noch sicheren Verpackung – für Eltern ein wichtiges Kaufkriterium.

Heinz wählte außerdem eine hocheffiziente Bosch-Sekundärverpackungslinie, bestehend aus einem Elematic Becher-Handlingssystem und -Sleever sowie einer Transport- und Speichervorrichtung und einem Karton-Sammelpacker. Die Elematic 1000 SL verpackt die befüllten und versiegelten Becher in Kartonsleeves. Dabei können verschiedene Bechergebinde realisiert werden. Anschließend setzt die Elematic 6000 EFC die fertigen Sleeves in die aus einem flachen Zuschnitt geformten Kartons. Da Bosch alles aus einer Hand lieferte, gab es für Heinz nur einen Ansprechpartner für die gesamte Verpackungslinie.

 

Mama weiß es am besten

Dank der Flexibilität der TFA 4830 konnte Heinz problemlos die Marktbedürfnisse nach kleineren Verpackungsformaten und größerer Vielfalt berücksichtigen. Zudem zeigten sich die Mütter begeistert über die Qualität der aseptisch verpackten Nahrung: Ein Unterschied im Geschmack zu frischen Lebensmitteln sei nicht festzustellen.

In die TFA 4830 ist zudem ein Stickstoffgassystem integriert, das den Kopfraum des Gefäßes im Bereich der Deckelversiegelung spült. Das System wurde speziell auf die Anforderungen von Heinz zugeschnitten: Der Sauerstoffgehalt wird auf einem Wert von unter einem Prozent gehalten. Eltern können somit auf Frische vertrauen und Heinz‘ Spitzenposition für Babynahrung auf dem italienischen Markt wird gefestigt.

„Dies war nicht nur für unsere Rentabilität eine Win-Win-Situation, sondern auch für die Stärkung unserer Nachhaltigkeitsbestrebungen und den Ausbau unserer Führungsposition als Innovationsunternehmen in der Verpackungsbranche für Babynahrung in Italien“, so Massimo Zonca, Gruppenleiter Global Packaging Innovation and Execution bei Heinz.

 

Kontakt:
Robert Fesl
+49  (0) 711 811 57229
Robert.fesl@bosch.com

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